Gschichte vom Abschied (1)
Godi Huber
Är chrampfed i der Firma für zwe u isch derbi zueverlässig wie as Uhrwärk. D Mitarbeiter hei ihm drum dr Übername Schwizer Uhr gä. Hüt säge mir ihm nume no Schwizer.
11.01.2014
01.01.2014
28.12.2013
Goldfasane
Von Katle
Das Anwesen war von einem Lebhag umgeben. Die Äste und Zweige der gestutzten Hagebuchen griffen ineinander und bildeten eine undurchsichtige Hecke. Unser Schulweg führte durch eine Art Hohlweg daran vorbei. Wenn wir Zeit hatten – und wir hatten oft Zeit oder waren uns nicht bewusst, dass wir eigentlich keine hätten – traten wir ganz nahe ans Gebüsch und bogen die Zweige auseinander.
Das Anwesen war von einem Lebhag umgeben. Die Äste und Zweige der gestutzten Hagebuchen griffen ineinander und bildeten eine undurchsichtige Hecke. Unser Schulweg führte durch eine Art Hohlweg daran vorbei. Wenn wir Zeit hatten – und wir hatten oft Zeit oder waren uns nicht bewusst, dass wir eigentlich keine hätten – traten wir ganz nahe ans Gebüsch und bogen die Zweige auseinander.
24.12.2013
Weihnachtsgeschichte − ohne Titel
Von Godi Huber
Ich heisse Sabrina. Und ich bin nichts Besonderes. Braune Haare, gelockt, blaue Augen, immer ein Lachen im Gesicht. Die Menschen finden, ich sei eine lustige Nudel.
Ich heisse Sabrina. Und ich bin nichts Besonderes. Braune Haare, gelockt, blaue Augen, immer ein Lachen im Gesicht. Die Menschen finden, ich sei eine lustige Nudel.
06.12.2013
Die Leiden des alten Werther
Von Christoph Simon
"Warum guckst'n du so?"
"Ich guck halt."
"Irgendwas denkst du dir doch dabei."
"Ich guck nur so."
"Ich merk doch, dass du dir was denkst."
"Tu ich aber nicht."
"Doch."
"Warum guckst'n du so?"
"Ich guck halt."
"Irgendwas denkst du dir doch dabei."
"Ich guck nur so."
"Ich merk doch, dass du dir was denkst."
"Tu ich aber nicht."
"Doch."
09.11.2013
Die stürmische Fahrt
Von Nicole Michel
Wie jeden Abend fuhr ich mit dem Bus 104 die Strecke vom Hauptbahnhof Bern nach Meikirch Post, so auch heute. Wie immer, die gleichen Leute, stickige Luft.
Wie jeden Abend fuhr ich mit dem Bus 104 die Strecke vom Hauptbahnhof Bern nach Meikirch Post, so auch heute. Wie immer, die gleichen Leute, stickige Luft.
03.11.2013
Von Fliegen und dem Dalai Lama
Von Stefanie Portmann
Du setzt dich hin. Müde von der Arbeit. Müde von der Bindehautentzündung in deinem Auge. Dein Rücken schmerzt auch. Gerade hast du die ganze Wohnung auf Vordermann gebracht. Nun gut, zumindest so aufgeräumt, dass sie wieder betretbar ist. Auch für Fremde und andere Gäste. Du startest den Computer, neugierig, was er heute ausspuckt. Oder was deine Finger aus deinem Kopf in die Tasten hämmern werden. Du liest einen alten Text, um Inspiration zu finden. Naja, zumindest den Anfang des Textes.
Du setzt dich hin. Müde von der Arbeit. Müde von der Bindehautentzündung in deinem Auge. Dein Rücken schmerzt auch. Gerade hast du die ganze Wohnung auf Vordermann gebracht. Nun gut, zumindest so aufgeräumt, dass sie wieder betretbar ist. Auch für Fremde und andere Gäste. Du startest den Computer, neugierig, was er heute ausspuckt. Oder was deine Finger aus deinem Kopf in die Tasten hämmern werden. Du liest einen alten Text, um Inspiration zu finden. Naja, zumindest den Anfang des Textes.
02.10.2013
Am Seebergsee
Von Godi Huber
Es war ein heisser Sommertag, viele tausend Jahre vor heute. Die Sonne senkte sich auf ihrem Himmelsbogen, Wolkentürme wuchsen in die Höhe, weiss zuerst, danach grau, zuletzt schwarz. Der Tag wurde zur Nacht, der heisse Wind zum eiskalten Sturm. Hagelkörner, so gross wie Hühnereier, prasselten auf die saftigen Alpweiden, Tiere brüllten, Blitze leuchteten, Donner krachte. Ein riesiger Saurier, halb Vogel, halb Raubkatze, kreiste über den Bergen, nach Beute Ausschau haltend. Am Wildstrubel wurde das Ungeheuer von Blitzen getroffen. Die Schreie des Tieres übertönten den Sturm, verzweifelt versuchte es sich in der Luft zu halten. Über dem Simmental kam es zum Absturz.
Es war ein heisser Sommertag, viele tausend Jahre vor heute. Die Sonne senkte sich auf ihrem Himmelsbogen, Wolkentürme wuchsen in die Höhe, weiss zuerst, danach grau, zuletzt schwarz. Der Tag wurde zur Nacht, der heisse Wind zum eiskalten Sturm. Hagelkörner, so gross wie Hühnereier, prasselten auf die saftigen Alpweiden, Tiere brüllten, Blitze leuchteten, Donner krachte. Ein riesiger Saurier, halb Vogel, halb Raubkatze, kreiste über den Bergen, nach Beute Ausschau haltend. Am Wildstrubel wurde das Ungeheuer von Blitzen getroffen. Die Schreie des Tieres übertönten den Sturm, verzweifelt versuchte es sich in der Luft zu halten. Über dem Simmental kam es zum Absturz.
01.09.2013
sommer 2013
von godi huber
der mond steht blass am himmel, sonnenstrahlen schauen zum fenster herein, staub schwebt in der luft, ein kühler luftzug streicht über die morgenzeitung, rosarote blüten öffnen sich, ein sommertag geschaffen zum nichtstun.
der mond steht blass am himmel, sonnenstrahlen schauen zum fenster herein, staub schwebt in der luft, ein kühler luftzug streicht über die morgenzeitung, rosarote blüten öffnen sich, ein sommertag geschaffen zum nichtstun.
10.08.2013
Die süsse Begleitung
Von Nicole Michel
Wie jeden Morgen treffe ich im Bus auf Leute, meist auf die selben. Doch heute ist ein ganz besonderer Fahrgast mit von der Partie.
Wie jeden Morgen treffe ich im Bus auf Leute, meist auf die selben. Doch heute ist ein ganz besonderer Fahrgast mit von der Partie.
Abonnieren
Posts (Atom)
